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Strukturen

Zur Beherrschung der Komplexität und Vernetzung der vielfältigen Sanierungsmaßnahmen sind diese in Projekte und Teilobjekte strukturiert.

Bisher wurden im Rahmen der Braunkohlesanierung insgesamt 200 Projekte nach den Paragrafen 2 und 3 sowie 164 Projekte nach den Paragrafen 2b bzw. 4 der Verwaltungsabkommen aufgelegt. Alle Projekte bündeln zusammen 4.069 Teilobjekte, von denen allein 2.932 auf 178 Projekte der Grundsanierung (§ 2) entfallen.

Rund 6,4 Mrd. € (61 %) aller Projektkosten entfielen bisher auf die 53 Projekte zur Tagebausanierung. Für die Sanierung auf Standorten der Braunkohlenveredlung wurden 1,6 Mrd. € aufgewendet. Diese beiden Kategorien vereinen somit über 76 % der Gesamtprojektkosten.

Bei den Projekten nach § 4 dominieren mit 461 Mio. € (76 %) die Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards der ehemaligen Bergbauflächen. Für Altbergbauprojekte wurden bis Ende 2019 rund 90 Mio. € (14 %) und für Maßnahmen in Verbindung mit dem Grundwasserwiederanstieg 65 Mio. € (10 %) ausgegeben.

Von der Gesamtzahl der Sanierungsprojekte nach den Paragrafen 2 und 3 wurden schon 126 (63 %) vollständig abgeschlossen, und 74 Projekte (37 %) sind noch aktiv. Bei einer durchschnittlichen Gesamtlaufzeit eines Projektes von 7 Jahren betragen die Laufzeiten einzelner Projekte, vor allem bei den großen Tagebauen bislang bis zu 23 Jahre.

Die durchschnittlichen Kosten je Projekt betragen 28,5 Mio. €. Dabei erreichen mit 117 Mio. € je Projekt die Aufgaben der Tagebausanierung die höchsten Projektkosten, gefolgt von den wasserwirtschaftlichen Maßnahmen mit 34 Mio. € und den Aufwendungen zur Sanierung von Veredlungsanlagen mit 32 Mio. € je Projekt.

Weitere Informationen

ANZAHL UND ANTEILE DER §2-, §3- UND §4-MASSNAHMEN

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