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Strukturen

Zur Beherrschung der Komplexität und Vernetzung der vielfältigen Sanierungsmaßnahmen sind diese in Projekte und Teilobjekte strukturiert.

Bisher wurden im Rahmen der Braunkohlesanierung insgesamt 199 Projekte nach den Paragrafen 2 und 3 sowie 162 Projekte nach den Paragrafen 2b bzw. 4 der Verwaltungsabkommen aufgelegt. Alle Projekte bündeln zusammen 3.953 Teilobjekte, von denen allein 2.911 auf 144 Projekte der Grundsanierung (§ 2) entfallen.

Rund 5.984 Mio. € (66 %) aller Projektkosten entfielen bisher auf die 51 Projekte zur Tagebausanierung. Für die Sanierung auf Standorten der Braunkohlenveredlung wurden 1.519 Mio. € aufgewendet. Diese beiden Kategorien vereinen somit über 82 % der Gesamtprojektkosten.

Bei den Projekten nach § 4 dominieren mit 385 Mio. € (69 %) die Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards der ehemaligen Bergbauflächen. Für Altbergbauprojekte wurden bis Ende 2016 rund 98 Mio. € (17 %) und für Maßnahmen in Verbindung mit dem Grundwasserwiederanstieg 65 Mio. € (12 %) ausgegeben.

Von der Gesamtzahl der Sanierungsprojekte nach den Paragrafen 2 und 3 wurden schon 127 (64 %) vollständig abgeschlossen, und 72 Projekte (36 %) sind noch aktiv. Bei einer durchschnittlichen Gesamtlaufzeit eines Projektes von 7 Jahren betragen die Laufzeiten einzelner Projekte, vor allem bei den großen Tagebauen bislang bis zu 23 Jahre.

Die durchschnittlichen Kosten je Projekt betragen 28,5 Mio. €. Dabei erreichen mit 117 Mio. € je Projekt die Aufgaben der Tagebausanierung die höchsten Projektkosten, gefolgt von den wasserwirtschaftlichen Maßnahmen mit 34 Mio. € und den Aufwendungen zur Sanierung von Veredlungsanlagen mit 32 Mio. € je Projekt.

Weitere Informationen

ANZAHL UND ANTEILE DER §2-, §3- UND §4-MASSNAHME

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