StuBA

Die Anfänge des StuBA reichen bis Mitte 1992 zurück, als durch das BMU erstmals Vorschläge zur Organisation der Braunkohlesanierung vorgelegt wurden. Dazu war die Bildung eines Steuerungsausschusses und eines Büros zur Vorbereitung einer effektiven Organisation der Braunkohlesanierung vorgesehen. Schließlich wurde im September 1992 der Beschluss zur Bildung einer Steuerungsgruppe unter Federführung des BMU gefasst. Dieses Gremium konstituierte sich am 24.11.1992 und wurde damit zum Vorläufer des StuBA. Parallel dazu entstand das Büro Braunkohlesanierung, das seine ursprünglich bis Ende 1994 geplante Arbeit auf der Grundlage der inhaltlichen Vorgaben der Steuerungsgruppe als gesonderte Struktureinheit der Treuhandanstalt aufnahm - ein Vorläufer der Bund-Länder-Geschäftsstelle.

GS untertage (© GS StuBA)

73. StuBA-Sitzung (© GS StuBA)

Im Ergebnis einer Ende 1994 erreichten gemeinsamen Positionierung des Bundes und der Länder zur Organisation der Braunkohlesanierung ab 1995 wurden Anfang 1995 die Grundlagen für die künftige Arbeit des StuBA gelegt. Neben der Geschäftsordnung für den StuBA und seiner Personal- und Finanzausstattung verabschiedete man auch die Geschäftsordnung für die Regionalen Sanierungsbeiräte. Zugleich wurde das Büro Braunkohlesanierung aus dem unmittelbaren Verantwortungsbereich der Treuhandanstalt nunmehr als Geschäftsstelle des StuBA in den der Beteiligungs- und Managementgesellschaft mbH (BMGB) verlagert. Damit war die Basis für eine langfristig stabile und kontinuierliche Steuerung der Braunkohlesanierung geschaffen.