Reviere

Braunkohleabbau und -veredlung konzentrieren sich in den neuen Bundesländern auf zwei Regionen, die Lausitz und Mitteldeutschland. Der Kernbereich des Lausitzer Reviers reicht im Norden vom Raum südlich des Spreewaldes und östlich von Cottbus bis in die Räume nördlich von Bad Liebenwerda, um Lauchhammer, Senftenberg, Spremberg und Hoyerswerda bis in die Gegend um Boxberg. Zwei etwas abseits in der Oberlausitz gelegene Abbaugebiete befanden sich bei Görlitz und Zittau.

Lausitzer Revier

Lausitzer Revier (© post-mining consulting/Kadler)

Mitteldeutsches Revier

Mitteldeutsches Revier (© post-mining consulting/Kadler)


Das Zentrum des Mitteldeutschen Reviers erstreckt sich von Gräfenhainichen, über die Räume Bitterfeld-Delitzsch und Halle-Merseburg, den Südraum von Leipzig bis in das Gebiet um Borna und Altenburg. Zu diesem Revier zählen auch die jenseits des Kerngebietes liegenden Abbaubereiche bei Röblingen, Aschersleben und südlich von Helmstedt an der Grenze zu Niedersachsen.