Fotos

Bergbau ist immer auf Zeit. Nach der Erkundung, Aufsuchung und Gewinnung der Bodenschätze muss die in Anspruch genommene Oberfläche auf der Grundlage der Regelungen des Bergrechts unter Beachtung des öffentlichen Interesses ordnungsgemäß gestaltet und damit wiedernutzbar gemacht werden. Das gilt auch in vollem Umfang für den großflächigen Abbau von Braunkohle im Tagebaubetrieb. Mit dem Braunkohlenbergbau ist ein zweifacher Landschaftswandel verbunden. Aus der vorbergbaulichen Landschaft mit einer überwiegend land- und forstwirtschaftlichen Nutzung entsteht durch den Aufschluss und die Ausbreitung der Tagebaue zunächst eine Bergbaulandschaft. Mit der Sanierung und Wiedernutzbarmachung wandelt sich diese erneut in eine nachbergbauliche Landschaft. Aus den vom Braunkohlenbergbau beanspruchten Flächen entsteht durch die Flutung der Tagebaurestlöcher dabei in den meisten Fällen eine Gewässerlandschaft.

Geiseltalsee 2009

Geiseltalsee 2009 (© LMBV)

Tgb Meuro 2000 Sprengung AFB45

Tagebau Meuro 2000 Sprengung AFB45 (© LMBV)

Der Wandel von der Bergbau- zur Gewässerlandschaft sowie die Ergebnisse der Sanierung und Wiedernutzbarmachung können am besten durch geeignete Fotos veranschaulicht werden. Dazu sind auf den folgenden Seiten fotografische Impressionen aus der Zeit des Bergbaus dem aktuellen Bild der Bergbaufolgelandschaften ausgewählter ehemaliger großer Abbaugebiete und bedeutender Standorte der Braunkohlenveredlung gegenübergestellt. Darüber hinaus werden beispielhaft die Potenziale der neuen Landschaften für freizeit- und tourismusorientierte Nutzungen, aber auch für die weitgehend ungestörte Entwicklung der Natur vorgestellt.